02.08.2018
10 Jahre aktiv für das Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder Trier im Einsatz
Der Förderverein des Seniorenzentrums der Barmherzigen Brüder Trier e.V. feierte kürzlich sein 10-jähriges Jubiläum
Ein
Ort, an dem es sich wohlfühlen und im Alter aktiv am Leben teilhaben lässt -
dass das Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder Trier für viele Bewohnerinnen
und Bewohner solch ein Ort ist, liegt auch am engagierten Einsatz des Fördervereins
des Seniorenzentrums der Barmherzigen Brüder Trier e.V.. Im Jahr 2008
gegründet, unterstützt der Verein das Seniorenzentrum bereits seit zehn Jahren vor
allem materiell und ideell. Sei es durch Sachspenden, die Organisation von
Veranstaltungen oder die Begleitung von Bewohneraktivitäten.
"Rückblickend war es eine sehr, sehr erfolgreiche Zeit", resümiert der Erste
Vorsitzende des Fördervereins des Seniorenzentrums der Barmherzigen Brüder
Trier, Hans Ripp, zufrieden das Engagement des Vereins in den vergangenen zehn
Jahren. Zurzeit zählt der Förderverein rund 30 Mitglieder, die sich
ehrenamtlich für die Bedürfnisse und die Belange des Seniorenzentrums und
besonders für die der Bewohnerinnen und Bewohner einsetzen.
Die finanziellen Spielräume von Altenhilfeeinrichtungen sind durch
gesetzliche Rahmenbedingungen bestimmt. Deshalb ist manches, was wünschenswert
für eine optimale Lebensqualität älterer Menschen ist, nicht so einfach finanzierbar.
Somit ist der Förderverein ein wichtiger Grundpfeiler bei der Gestaltung des
Alltags im Seniorenzentrum. So organisieren die Vereinsmitglieder unter anderem
Fastnachtsveranstaltungen, Oktoberfeste, Weinproben oder die bei den
Bewohnerinnen und Bewohnern beliebten Marionettentheater. Oft sind sie sogar selbst
mit von der Partie und das mit viel Freude: "Seit neun Jahren bin ich gerne der
Nikolaus für die Bewohner", so Hans Ripp.
"Es macht Spaß zu sehen, in welche Anschaffungen das Geld des
Fördervereins schlussendlich fließt und auch wie das kulturelle Wirken des
Vereins umgesetzt wird", sagt Bruder Bernward. Er gehört zu den
Gründungsmitgliedern des Fördervereins und war laut Hans Ripp "von Beginn an
eine tragende Säule". Sein Amt als Kassenwart legt Bruder Bernward nun nach
zehn Jahren ehrenamtlicher Arbeit für den Förderverein nieder. Bis ein
Nachfolger gefunden ist, sei er jedoch noch kommissarisch für den Verein aktiv.
Markus Leineweber, Hausoberer des Seniorenzentrums der Barmherzigen
Brüder Trier, weiß den Einsatz jedes einzelnen Mitglieds sehr zu schätzen: "Im
Namen des Seniorenzentrums geht ein ganz herzlicher Dank an den Förderverein!
Er trägt durch Aktivitäten für die Bewohner sowie durch Anschaffung von
mobilisierenden Geräten, Bänken oder Bepflanzung zur Kultur des
Seniorenzentrums bei und sorgt mit dafür, dass sich die Bewohner wohlfühlen." Er
wünsche dem Verein sowie allen Mitgliedern und allen Unterstützern der
ehrenamtlichen Arbeit weiterhin alles Gute und im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner
besonders Fortbestand.
Finanziert werden die Aktivitäten des Vereins vor allem durch die
jährlichen Mitgliedsbeiträge, aber auch durch Zuwendungen, die Angehörige der
Bewohner dem Förderverein zukommen lassen. "Ich bin dankbar, dass mein
verstorbener Mann im Seniorenzentrum von so freundlichem und herzlichem
Personal gepflegt wurde. Es herrschte stets eine familiäre Atmosphäre", sagt
Hildegard Schmidt im Rahmen der kleinen Feier anlässlich des zehnjährigen
Bestehens. Symbolisch überreichte Hildegard Schmidt dem Seniorenzentrum der
Barmherzigen Brüder Trier ein neues "MOTOmed-Bewegungstherapiegerät", welches
der Förderverein mithilfe der von ihr im Freundes- und Bekanntenkreis
gesammelten Spenden finanzieren konnte. Das spezielle Gerät wird für die
Bewegungstherapie eingesetzt - physio-
und ergotherapeutische Maßnahmen können damit unterstützt werden. Die
Bewohnerinnen und Bewohner können sitzend im Rollstuhl oder vom Stuhl aus die
Beweglichkeit ihrer Beine und Arme fördern. Zudem wird damit die im Alter so
wichtige Sturzprophylaxe unterstützt. Insgesamt konnte der Förderverein dem
Seniorenzentrum über die Jahre drei solcher mobilisierenden und motorisierten Geräte
zur Verfügung stellen.
Weitere Anschaffungen, die der Förderverein ermöglichte, sind zum Beispiel altersgerechte Spiele, ein Gasgrill, Orffsche Musikinstrumente, Utensilien für diverse Malprojekte, Bänke, Hochbeete oder aber eine "Marienecke" mit der Mutter Gottes.


